Jahreshauptversammlung – Freiwillige Feuerwehr Ahnsen
Hans-Hermann Hoppe ist 70 Jahre Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Ahnsen. Bei der Jahresversammlung am Sonnabend, 10. Januar nahm der Samtgemeindebrandmeister Sven J. Mayer das Jubiläum zum Anlass, um ihn mit dem Ehrenzeichen des Niedersächsischen Feuerwehrverbandes für 70 Jahre auszuzeichnen.
Außerdem überreichte er das Ehrenzeichen für 50 Jahre an Dittmar Beutel, Karl- Heinrich Schütze und Friedrich Rogowski.
Ortsbrandmeister Heino Kleiß berichtete der Versammlung von einem einsatzreichen Jahr. Die Wehr rückte insgesamt zu 63 Einsätzen aus, in 27 Fällen war der in Ahnsen stationierte Einsatzleitwagen der Samtgemeinde zu besetzen. Brand- und Hilfeleistungseinsätze hielten sich nahezu die Waage, elfmal mussten die Ahnser Türöffnungen im Bereich der Samtgemeinde vornehmen.
Die Auftragserteilung für den neuen Einsatzleitwagen ist inzwischen erfolgt, die Auslieferung für Ende 2026 angekündigt. Außerdem wird die Wehr im laufenden Jahr ein neues Mannschaftstransportfahrzeug erhalten.
Über die umfangreichen Ausbildungs- und Übungsdienste in den Gruppen berichtete Gruppenführer Sebastian Wieshoff. 68-mal trafen sich die 29 Mitglieder der Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr. Das berichtete der Jugendwart Dario Kringel der Versammlung. Höhepunkt des Jahres war die Teilnahme am Samtgemeindezeltlager im Sommer.
Über konstante Mitgliederzahlen in der Kinderfeuerwehr berichtete Kathrin Niebuhr. Mit viel Engagement waren die 18 Mitglieder bei den unterschiedlichsten Diensten dabei.
Gerätewart Simon Wendt sprach über den Zustand der Fahrzeuge sowie des Feuerwehrhauses. Im vergangenen Jahr mussten die 18 Atemschutzgeräteträger der Ahnser Feuerwehr nur bei zwei Einsätzen aktiv werden. Das berichtete der Atemschutzgerätewart Jannik Kleiß. Dennoch gab es regelmäßige Ausbildungssonderdienste, Höhepunkt des Jahres war eine Einsatzübung im Langenklint.
Mehrere Zeckenbisse führten dazu, dass im vergangenen Jahr die Anzahl der Unfallberichte in der Ahnser Wehr angestiegen ist. Das berichtete der Sicherheitsbeauftragte Cord Klenner.
Über ein arbeitsreiches Jahr sprach der Leiter des Musikzuges Christian Niebuhr. Einer der Höhepunkte war das Konzert mit dem Spielmannszug Wesendorf im Frühjahr. Bei 40 Auftritten sowie 79 Proben des gesamten Zuges oder einzelner Register waren die Musiker gefordert.
Veränderungen gab es bei den Wahlen zum Kommando der Wehr. Während Ortsbrandmeister Heino Kleiß für eine weitere Amtszeit kandidierte und auch gewählt wurde, trat sein Stellvertreter Sebastian Wieshoff nicht wieder an. Für ihn wurde David Radke gewählt.
Bestätigt in ihren Ämtern wurden Henning Westphal (Schriftführer), Kathrin Niebuhr (Kinderfeuerwehrwartin), Anna- Lena Albrecht (stellvertretende Kinderfeuerwehrwartin) und Simon Wendt (Gerätewart). Das Amt des Sicherheitsbeauftragten übernahm Björn Beutel von Cord Klenner.
Bestätigt wurden auch die Gruppenführer Christian Köhler, Malte Meier und Sebastian Wieshoff sowie der Gruppenführer der Altersgruppe Gerald Bergling und Brandschutzerzieher Fabian Niebuhr.
Ortsbrandmeister Kleiß zeichnete die passiven Mitglieder Bernd Rammoser (25 Jahre), Reinhard Eisner (40 Jahre) sowie Herbert Gödecke, Volker Laubrich, Wilfried Schepelmann und Rainer Tietje (alle 50 Jahre) für ihre langjährige Treue aus.
Das Niedersächsische Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst erhielten Lars Thölke und Roman König.
Julie Bartels, Leni Isensee, Malte Niebuhr, Ida Rogowski und Thessa Schewe wurden zu Feuerwehrmänner, bzw. Feuerwehrfrauen befördert. Ole Klenner, Patryk Kruppke und Marius Westphal wurden Oberfeuerwehrmänner sowie Christoph Böhnke, Christoph Kraut, Bastian Steinecke und Simon Wendt Hauptfeuerwehrmänner. Zur Ersten Hauptfeuerwehrfrau beförderte der Ortsbrandmeister Annemarie Böhnke.
Anschließend übernahm der Samtgemeindebrandmeister, der Kathrin Niebuhr zur Löschmeisterin, Jannik Kleiß zum Oberlöschmeister und David Radke zum Ersten Hauptlöschmeister beförderte.
Die Samtgemeindebürgermeisterin Karin Single nahm die Versammlung zum Anlass, um allen Aktiven für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit zu danken. Samtgemeindebrandmeister Sven J. Mayer berichtete von 124 Einsätzen auf Samtgemeindeebene im vergangenen Jahr.