Frage an die Bürgermeisterin von Hillerse zur Thematik "Notfall-Anlaufstelle bei einem Blackout".

Geschrieben am 07.02.2026
von meinersenapp


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(Frage eines Bürgers)

Hallo Frau Fischer,

der große Stromausfall in Teilen Berlins Anfang Januar hat uns wieder einmal vor Augen geführt, wie sehr unsere Gesellschaft auf eine stabile, zuverlässige Stromversorgung angewiesen ist. Ohne Strom funktioniert heutzutage wegen der Umstellung auf VoIP die Festnetztelefonie nicht, auch die Handynetze fallen sehr schnell aus, weil Sendemasten entweder gar keine Notstromversorgung besitzen oder nur für sehr kurze Zeit, wenige Minuten bis bestenfalls wenige Stunden. Das bedeutet zum Beispiel, dass dann auch keine Notrufe möglich sind, egal, ob es um medizinische Notfälle, Brände oder ähnliches geht.

In vielen Gemeinden werden für so einen Fall Feuerwehrhäuser als „Leuchttürme“ eingerichtet, das heißt sie sind mit einer Notstromversorgung ausgestattet und werden bei einem Stromausfall zeitnah personell besetzt und dienen als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger in Notfällen.

Inwiefern gibt es solche Pläne in unserer Gemeinde? Ich finde es sehr wichtig, unsere Dorfgemeinschaft auch auf solche Fälle vorzubereiten und dann vor allem diese Information auch den Bürgerinnen und Bürgern bekannt zu machen.


Anna Fischer

Bürgermeisterin der Gemeinde Hillerse

Hallo,

Da es sich beim Katastrophenschutz um eine Aufgabe der Samtgemeinde handelt, die diesen für alle Mitgliedsgemeinden sicherstellt, beschäftigen sich der Samtgemeinderat und die Verwaltung intensiv mit der Thematik.

Seit dem 01.01.2025 haben wir dort die Stelle „Zivilschutz“ eingerichtet um zu den angesprochenen Punkten ein Konzept für die SG zu erstellen.

Folgende Aufgaben sind Bestandteil der Stelle:

- Erstellung und Fortschreibung von Notfallplänen für verschieden Lagen (Hochwasser, Evakuierung, Brownout, …).

- Konzept zur Einrichtung von Infopoints (Wärmestuben) bei Ausfall der Kommunikation,

- Kennzeichnung und Aufklärung der BürgerInnen:

Grundsätzliche regelmäßige Aufklärung in der Bevölkerung (u.a. jeder muss für 14 Tage Vorräte haben).

Da die Feuerwehren insbesondere bei einer Großschadenlage die Sicherstellung des Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung gewährleisten, werden die Wehren in unserem Konzept explizit nicht als Anlaufstelle definiert.

Viele Grüße
Anna Fischer
Bürgermeisterin der Gemeinde Hillerse


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