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Frage einer Bürgerin
Hallo Herr Spanuth,
im Mitteilungsblatt steht, dass von Müden nach Ahnsen ein Radweg gewünscht wird. Dafür soll ein Bürgerverein gebildet werden.
Ich bin ständig mit dem Rad von Flettmar nach Meinersen unterwegs. Mir hat noch nie ein Radweg an der Hauptstraße gefehlt.
Von Flettmar aus gibt es zwei asphaltierte Wege, die am Appelweg enden. Von Müden aus fährt man rechts am Blumenfeld rein und kommt auch am Appelweg raus.
Das einzige Problem!!! Man bräuchte die Buckelpisten nur mal mit einer neuen Asphaltdecke überziehen.
Dann ist es ein sehr entspanntes Fahren, abseits von Lärm und Abgasen.
Ich sehe darin die einfache, preiswertere Lösung, dafür benötigt man auch keinen Bürgerverein.
Nur mal anpacken!
Antwort von Bürgermeister Thomas Spanuth
Guten Tag,
Ihre Anregung ist schon einige Zeit her und diese Information kam in der letzten Woche ganz neu: Es gibt seit langem wieder Fördermittel für den ländlichen Wegebau.
Der Gemeinderat wird sich also noch vor der Sommerpause mit der Frage beschäftigen, ob er bis zum 30.06. einen Antrag auf Förderung für die Sanierung des von Ihnen beschriebenen Wirtschaftsweges stellen will.
Es wird nicht reichen, die „Buckelpiste“ mit einer neuen Asphaltschicht zu überziehen. Hier muss tiefer ausgebaut werden, um die Tragfähigkeit der Straße für den schweren landwirtschaftlichen Verkehr herzustellen. Das ist teuer und ohne Fördermittel nicht zu finanzieren.
Gleichzeitig findet am 30. April um 18 Uhr die Gründung des „Bürgerverein Radweg Ahnsen-Flettmar“ im Feuerwehrhaus Ahnsen statt. Zweck des Vereins ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer auf der Kreisstraße 41 von Flettmar bis zur Kreuzung und weiter auf der Landesstraße 299 nach Ahnsen.
Das Land Niedersachsen bietet vorbehaltlich einer Prüfung an, die Baukosten für einen Radweg zu übernehmen, wenn die Samtgemeinde ihrerseits die Planung übernimmt und dabei von einem Bürgerverein unterstützt wird.
Ich denke, wir sollten das eine tun, ohne das andere zu lassen.
Der Wirtschaftsweg ist ideal als touristischer Radweg, z. B. für Fahrradgruppen. Der Radweg entlang der Landesstraße ist eine direkte Verbindung. Außerdem bietet er eine sogenannte soziale Sicherheit, weil man nicht einsam durchs Feld fährt, sondern entlang einer viel befahrenen Landesstraße.
Ich bin gespannt, was sich umsetzen lässt.
Angesichts der möglichen Förderung lohnt sich der Einsatz für beide Projekte
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Spanuth
Bürgermeister der Gemeinde Meinersen
Stellv. Samtgemeindebürgermeister