Küchenbrand in der Stettiner Straße
Zu einem Küchenbrand kam es in den Abendstunden des Donnerstages, 14. Mai in Leiferde. Zwölf Personen – sechs Erwachsene und sechs Kinder und Jugendliche - erlitten dabei zumeist leichte Verletzungen, einer der Bewohner wurde so schwer verletzt, dass er in ein Braunschweiger Klinikum gebracht werden musste.
Gegen 20:30 Uhr kam es zu dem Feuer in einem Wohnhaus in der Stettiner Straße, die Feuerwehren aus Leiferde, Hillerse, Dalldorf sowie der Einsatzleitwagen aus Ahnsen wurden alarmiert.
„Auf der Anfahrt war bereits eine große Rauchwolke zu sehen“, so Einsatzleiter Sebastian Lehmann von der Leiferder Feuerwehr. Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, hatten zehn der zwölf Bewohner bereits das Gebäude verlassen, zwei Bewohner versuchten das Feuer im Küchenbereich zu löschen.
„Aber auch die verließen auf Aufforderung das Gebäude.“ Unter schwerem Atemschutz ging ein Trupp der Feuerwehr vor und konnte die Flammen im Küchenbereich schnell ablöschen. Anschließend wurde mit einem Hochleistungslüfter das gesamte Gebäude vom Rauch befreit.
„Die Beaufschlagung mit Rauch und Ruß war im gesamten Haus vorhanden, so dass das Haus unbewohnbar war“, so Lehmann weiter.
Bewohner nach Küchenbrand versorgt
Die Teams von drei Rettungswagen, die Organisatorische Leiterin des Rettungsdienstes sowie der Notarzt des Rettungshubschraubers Christoph 30 aus Wolfenbüttel versorgten die Bewohner des Hauses.
Einer der Männer in dem Haus hatte sich bei Löschversuchen mit heißem Fett verbrannt, alle Personen waren dem Rauch in dem Gebäude ausgesetzt.
Der Bewohner mit den Brandverletzungen wurde in ein Braunschweiger Klinikum gebracht, die weiteren Bewohner vor Ort untersucht.
Nach rund zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr wieder einrücken.
Die Polizei hat noch am Abend die Einsatzstelle untersucht und vorläufig beschlagnahmt.
Die Bewohner des Hauses wurden in einer Wohnanlage in Gifhorn untergebracht.