Gesundheitswerkstatt: Regionales Versorgungszentrum
Am 26. November 2025 fand die Gesundheitswerkstatt zum Thema Regionales Versorgungszentrum statt, an der rund 35 Akteurinnen und Akteure aus dem Gesundheitswesen teilnahmen.
Neben Ärzt:innen, Apotheker:innen, Physiotherapeut:innen und weiteren therapeutischen Berufsgruppen aus der Samtgemeinde nahmen auch Mitarbeitende der Verwaltung und die Verwaltungsleitung mit der Samtgemeindebürgermeisterin, Karin Single, und dem Ersten Samtgemeinderat, Steffen Weichsler, teil.
Begleitet wurde der Workshop von der externen Fachfirma, OptiMedis.
Die Veranstaltung war ein weiterer wichtiger Schritt im Rahmen der Machbarkeitsstudie auf dem Weg zu einem möglichen Regionalen Versorgungszentrum. Ziel des Workshops war es, gemeinsam Bedarfe, Perspektiven und praxisnahe Ideen für eine wohnortnahe medizinische Versorgung zu sammeln und weiterzuentwickeln.
In mehreren Arbeitsphasen diskutierten die Teilnehmenden intensiv über die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen und mögliche Lösungsansätze für die Region. Die Atmosphäre war durchweg konstruktiv und offen, sodass ein vielfältiger Ideenaustausch stattfinden konnte.
Auf Grundlage der anschließenden Aufbereitung und Auswertung der Workshop-Ergebnisse durch OptiMedis kommt die Machbarkeitsstudie zu dem Ergebnis, dass zum jetzigen Zeitpunkt kein ausreichender Bedarf für die Umsetzung eines Regionalen Versorgungszentrums besteht.
Gleichzeitig weist die Analyse darauf hin, dass sich die demografische Entwicklung in der Samtgemeinde Meinersen künftig spürbar auf die gesundheitliche Versorgung auswirken kann. Vor diesem Hintergrund könnte man darüber nachdenken, die Einrichtung eines Regionalen Versorgungszentrums in einigen Jahren erneut zu prüfen.
Die aufbereiteten Ergebnisse wurden der Verwaltung zur weiteren Beratung übergeben.
So kann die Samtgemeinde gut vorbereitet über die zukünftige Gesundheitsversorgung entscheiden und den Austausch mit Fachkräften und lokalen Akteurinnen und Akteuren weiterführen.