Große Freude im NABU-Artenschutzzentrum Leiferde: Nachdem Weißstorch Fridolin bereits am Sonntag, den 15. Februar, wohlbehalten an seinen angestammten Brutplatz zurückgekehrt war, ist nun auch seine Partnerin Mai wieder da. Am Donnerstag, den 19. Februar, landete sie um 12.56 Uhr auf dem Nest auf dem Schornstein des Zentrums. Nach Wochen der Ungewissheit und der anhaltenden Sorge wegen der Vogelgrippe können die Mitarbeitenden und Storchenfreunde nun aufatmen. Das Storchenpaar ist wieder vereint.
Als Mai auf dem Nest eintraf, wurde sie von Fridolin mit einem kurzen, aber deutlichen Geklapper begrüßt. Nach fünf Minuten verließ sie das Nest zunächst wieder, kehrte jedoch nach 25 Minuten zurück. Anschließend standen beide Seite an Seite im eisigen Ostwind, stocherten zwischen den Ästen, klapperten gemeinsam und zeigten bereits erste Paarungsversuche. Offenbar trotzten sie den winterlichen Temperaturen mit gewohnter Routine. Wenig später zog es die beiden vermutlich in nahegelegene Nahrungsgebiete oder in eine windgeschützte Ecke des Geländes, sodass sie für Beobachtende nicht mehr sichtbar waren.
Die Sorge um Mai war nach der Rückkehr Fridolins weiterhin groß gewesen. Im vergangenen Winter hatten zahlreiche Ausbrüche der Vogelgrippe in Spanien, wo viele niedersächsische Weißstörche überwintern, hunderte Tiere das Leben gekostet. Umso größer ist nun die Erleichterung über das Wiedersehen des erfahrenen Brutpaares.
„Es tut gut, beide wieder wohlbehalten auf dem Nest zu sehen.“, berichtet Bärbel Rogoschik vom NABU-Artenschutzzentrum. „Ich hoffe, dass es bald vielen anderen Störchen auch so geht und diese wieder gut in Niedersachsen ihre Nester beziehen können“.
Mit der Rückkehr von Mai stehen die Zeichen nun klar auf Brutsaison. In den kommenden Wochen werden Fridolin und Mai ihr Nest weiter ausbauen und sich auf die Eiablage vorbereiten.
Wer die Entwicklungen live verfolgen möchte, kann über die Webcam auf der Internetseite des NABU-Artenschutzzentrums Leiferde einen Blick in das Storchenleben werfen und miterleben, wie das Paar gemeinsam in eine neue Saison startet.
Diese ist auf der Internetseite www.nabuzentrum-leiferde.de zu finden.
„Ein riesiger Stein ist uns vom Herzen gefallen“, berichtet Bärbel Rogoschik vom NABU-Artenschutzzentrum Leiferde erleichtert. Am Sonntagvormittag (15.02.) bezog Weißstorch Fridolin sein Nest auf dem Schornstein des Zentrums und sorgte damit für große Freude bei den Mitarbeitenden und Storchenfans.
Nach einem Winter mit zahlreichen Ausbrüchen der Vogelgrippe in Spanien, bei denen hunderte Störche verendeten, war die Sorge groß. Viele der niedersächsischen Störche überwintern in der Nähe von Madrid. Auch Fridolin hätte betroffen sein können. Doch nun steht fest: Er ist wohlbehalten zurück.
Damit ist Fridolin das neunzehnte Jahr in Folge an seinem angestammten Brutstandort anzutreffen. Inzwischen dürfte der erfahrene Storch Mitte bis Ende zwanzig sein. Nach seiner Ankunft gönnte er sich zunächst eine ausgedehnte Ruhepause im Nest, ließ sich von der Sonne wärmen und sammelte Kräfte für die kommende Brutsaison.
Bereits einen Tag zuvor waren zwei weitere Weißstörche an den anderen Nisthilfen des Zentrums eingetroffen. Einer von ihnen schaute am Samstag auch auf dem Schornsteinnest vorbei, kehrte jedoch immer wieder zu seinem eigenen Horst auf der Wiese des Geländes zurück. Nun warten die Storchenmännchen auf die Ankunft ihrer Partnerinnen, bessern ihre Nester aus und trotzen dem noch winterlichen Wetter.
Wer das Geschehen rund um Fridolin und seine Artgenossen live verfolgen möchte, kann einen Blick auf die Webcam des Zentrums werfen.
Diese ist auf der Internetseite www.nabuzentrum-leiferde.de zu finden.
Mit etwas Geduld lassen sich dort spannende Einblicke in das Leben der Weißstörche gewinnen.