Oker-Naturerlebnispfad
Anschließend führte die Strecke zum Oker-Naturerlebnispfad. Dort erhielten die Radler interessante Einblicke in das Ökosystem eines Fließgewässers. Zu sehen waren unter anderem ein historisches Wehr und die alte Okermühle, die erstmals im Jahr 1551 erwähnt wurde. Heute wird dort mithilfe einer Kaplan-Turbine Strom erzeugt. Eine kurze Rast mit Fotosession an der „Nase-Oker“-Skulptur durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen. Die Skulptur wurde aus den Granitblöcken des Mittelpfeilers der alten Okerbrücke durch die Steinmetzschule in Königslutter als Gesellenabschlussprüfung gefertigt. Die Skulptur trägt den Namen des wieder entdeckten Nasenkarpfen in der Oker.
Gedenkstein „Levisse“ · Künstlerhaus Meinersen
Für Kaffee und Kuchen sorgte der nächste Zwischenstopp in der Nähe des Waldkindergartens „Heidelbeeren“ am Gedenkstein „Levisse“ (Erhebung). Nach einer ausgiebigen Pause ging es weiter zum Künstlerhaus Meinersen.
Künstlerhaus Meinersen
Dort besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Stipendien-Abschlussausstellung des Künstlers Onur Abacı. Der Künstler nahm sich Zeit, seine Werke und Projekte ausführlich vorzustellen. Das heutige Künstlerhaus war ursprünglich das 1764 errichtete Amtshaus von Meinersen. Später diente das Gebäude als Richterwohnung und Kindergarten. Seit 1989 ist es ein Künstlerhaus, in dem junge Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland arbeiten können.
Seershausen
Über idyllische Feld- und Wiesenwege führte die Tour anschließend zur Kapelle im alten Dorfkern von Seershausen. Dort wurde bei einer Rast beim Angelsportverein Heim erneut Geschichte lebendig. Der Vorsitzende des Angelsportvereins, Rüdiger Ellssel, gab spontan einen interessanten Einblick in die Geschichte des Vereins.
Bei Pizza und kühlen Getränken konnten sich die Teilnehmer stärken. Außerdem wurde der Ausbau des ehemaligen Transformatorenturms und seine heutige Nutzung vorgestellt.
Zurück nach Böckelse
Zum Abschluss führte der Heimweg mit einem Abstecher über Höfen und die Wirtschaftswege zurück nach Böckelse. Dort verabschiedeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zufrieden, aber auch etwas erschöpft voneinander.





